Freitag, 6. Februar 2009

Kultur pur!





Ja, mal wieder ein Wochenende in Jogja. Diesmal dachten wir uns, dass wir es etwas kultureller angehen. Nachdem obligatorischen Samstags Shopping, sind Lisa und ich am Sonntag schön früh aufgestanden und haben uns einen traditionellen Tanz am Sultan Palace angesehen. Die Kostüme waren super schön und die Bewegungen der Tänzerinnen zur traditionellen Gamelan Musik waren elfenhaft. Aber auch Elfenhaftigkeit kann nach 30 Minuten langweilig werden und es war einfach kein Ende in Sicht. Also, verließen wir frühzeitig unsere hart erkämpften Plätze in der ersten Reihe und schlichen uns davon. Soweit man sich eben aus einer Reihe davon schleichen kann. Darum Notiz an mich: Nie wieder erste Reihe, wenn man sich nicht sicher sein kann, wann man verschwinden muss!!! Das Prinzip habe ich in der Uni eigentlich auch schon verfolgt. Also, warum von altbewährtem abweichen. Naja, das war der erste Kulturstreich und der zweite folgte sogleich. Ab ins Becak und zum Restaurant, in dem wir den Kochkurs machen wollten. Erstmal mussten wir uns ein Menu aus der Speisekarte zusammenstellen. 2 Gerichte dürften wir kochen. Der eigentliche Kurs startete aber erst am Abend auf der Dachterrasse mit himmlischem Ausblick über die Dächer Jogjas. Wir kochten Gemüse in scharfer Kokosnusssoße, Hühnchen Sate mit Erdnusssoße,gelber Reis, Krupuk (Shrimpchips, die es beim Chinesen immer gibt) und Tempe (Indo Essen) caramelisiert mit Erdnüssen und Chilli. Ich mag das Wort caramelisiert, dass gibt dem ganzen Stil und einen Hauch von 5 Sterne Küche-findet ihr nicht? Weiter im Text...Nach der harten Arbeit des schnibbelns und köchelns, dürften wir dann die Früchte ernten und reinhauen. Leider hatten wir viel zu viel, aber es war unglaublich lecker. Wir haben es auch schon zu Hause alleine versucht und was soll ich sagen-ich kann jetzt indonesisch kochen!!! Der Kochkurs war ein voller Erfolg. Am nächsten Tag gab es eine Fortsetzung des kulturellen Treibens. Wir machten uns auf zum hinduistischen Tempel Prambanan. Leider war alles mit Baugerüsten verbaut, aber trotzdem beeindruckend, was die Leutchen früher so gebaut haben und das es immer noch steht! Ja da kann man schon mal kurz den Atem anhalten und sagen: RESPEKT und "Props" an die Hindus. Nach diesem letzten Akt haben wir uns auf den Heimweg nach Pekalongan gemacht.

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